Der Ursprung Die Entwicklung Die Herstellung Gerueche Links Kontakt
Zunächst einmal unterscheidet man zwischen vier verschiedenen Sorten:

„Parfüm“ enthält mit 20-30% die höchste Konzentration an Parfümöl und hat damit den intensivsten Geruch.

„Eau de Parfüm“ hat einen Ölanteil von 15-20%.

„Eau de Toilette“ hat eine Konzentration von 10-20% des Parfümöls, bei Herrendüften ist es noch weniger.

„Eau de Cologne“ (EdC) hat einen sehr geringen alkoholischen Parfümölanteil von 3-5%.



Es gibt folgende verschiedene Herstellungsverfahren:

Das klassische Verfahren für die Herstellung von Parfüm ist die „Destillation“. Sie wurde von den Arabern erfunden. Dabei werden die Zutaten zerkleinert und von heißem Dampf durchdrungen. Ätherische Öle treten daraufhin aus und werden vom Wasser aufgefangen, mit dem sie sich aber nicht vermischen, deshalb können beide Flüssigkeiten nach der Abkühlung leicht voneinander getrennt werden.

Die älteste Methode ist der „Aufguss“, bzw. das Aufkochen von Blättern und Blüten mit Wasser.

Das „Auspressen“ wird vor allem angewandt, um die ätherischen Öle aus den Schalen der Zitrusfrüchte zu gewinnen.

Die „Enfleurage“ ist ein aufwändiges und nur noch selten angewandtes Verfahren. Mit Tierfett bestrichene Glasplatten werden bis zur Sättigung des Fettes immer wieder mit Blüten bedeckt. Das gewonnene Öl wird hinterher vom Fett isoliert.

Einige ätherische Öle sind so hitzeempfindlich, dass für sie ein besonderes Verfahren entwickelt wurde, die „Extraktion“. Hier werden immer wieder Blüten in ein warmes Bad mit Lösungsmitteln gefüllt, bis die Flüssigkeit vollständig mit Öl gesättigt ist. So erhält man außerdem die „Essence absolue“, die reinste Form der Duftstoffe.



Parfüms werden aus drei Bausteinen komponiert:

Die „Kopfnote“ wird auch „Spitze“ genannt und ist der erste Dufteindruck, der einem nach dem Aufsprühen in die Nase steigt. Sie besteht aus leichtflüchtigen Substanzen wie Zitrusöl, Bergamotte oder Eukalyptus.

Die „Herznote“ oder auch das „Bouquet“ ist der wahre Charakter eines Parfüms, der sich erst nach einigen Minuten entfaltet. Sie enthält oft Rosen- Nelken- oder Jasmindüfte.

Die „Basisnote“, die auch „Fond“ genannt wird, haftet viele Stunden und wird deshalb am intensivsten wahrgenommen. Die Inhaltsstoffe müssen schwerflüchtig sein, wie z.B. Zibet, Moschus oder Sandelholz.