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Bei der Wahl des Duftes lassen wir uns ebenso von der Exklusivität wie von schönen Erinnerungen beeinflussen. Kein anderer Sinn scheint den Menschen so sehr zu erregen, wie der Geruchssinn. Die Düfte, die wir aufnehmen, werden direkt ins Gehirn geleitet und lösen dort schnell Impulse in der Region aus, die für Emotionen und Gefühle verantwortlich ist. Deshalb müssen wir bei bestimmten Gerüchen an frühere Erlebnisse denken. Die meisten Düfte lösen bei uns unbewusst und spontan Zuneigung oder Ekel aus, je nachdem, was wir in der Vergangenheit damit „verknüpft“ oder darüber gelernt haben.
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Ebenso wird die Partnerwahl von unserem Geruchssinn beeinflusst. Unbewusst „erschnüffeln“ wir beim anderen Geschlecht gegensätzliche Erbanlagen, um die möglichen gemeinsamen Kinder mit den besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben auszustatten.
Die Wirkung von Parfüms ist bei jedem Menschen anders. Abhängig ist das Endergebnis der Entfaltung von den Pheromonen, vom pH-Wert der Haut und sogar von der Ernährung jedes Einzelnen. So wirken würzigere Düfte auf eher fettiger Haus am besten. Empfindliche und trockene Haut hingegen ist optimal für fruchtige und frische Parfüms. Auf trockener Haut halten jedoch die meisten Düfte schlecht, deshalb muss extra viel aufgetragen werden. Eine weitere Möglichkeit für die bessere Haftung eines Parfüms ist die vorherige „Fütterung“ der Haut mit einer reichhaltigen Creme.
Als Inspirationsquelle für Duft-Designer und Forscher gelten vor allem Lebensmittel, wie z.B. orientalische Gewürze, exotische Früchte, neue Milchprodukte (Z.B. mit Aloe Vera) oder auch Getränkemischungen wie Coke Lemon. Dufttrends ändern sich meistens saisonal. So werden z.B. im Winter eher wärmere, süßere und im Sommer etwas leichtere und frischere Düfte bevorzugt.
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